Kalt- und Warmumformsimulation

Beim Umformprozess wird weder Material abgetragen noch Material additiv hinzugefügt. Das bestehende Material wird gezielt über Formänderungen umverteilt.

Es wird grundlegend zwischen Kalt- und Warmumformung unterschieden. Die plastische Verformung findet bei der Kaltumformung unterhalb der Rekristallisationstemperatur statt, bei der Warmumformung oberhalb.

Die wesentlichen Fertigungsverfahren in der Umformtechnik sind das Walzen, das Freiformschmieden, das Gesenkschmieden, das Fließpressen, das Strangpressen, das Tiefziehen und das Biegen. Bei der Fertigung sind je nach Werkstück mehrere Fertigungsschritte notwendig. Um diese Bauteile richtig durch die Simulation abbilden zu können, muss die Kinematik des Werkzeugs bzw. der Maschine, das nichtlineare Materialverhalten des Umformteils, die Reibung und der Kontakt zwischen Werkzeug und Bauteil, der Selbstkontakt der Werkstücke und die Thermodynamik des Prozesses berücksichtigt werden.

Auftragsberechnungen

Wir bieten die folgenden Dienstleistungen für die Umformsimulation an:

  • Ermittlung der Endgeometrie, der Restspannungen und der Endtemperatur bei vorgegebenen Werkzeuggeometrien
  • Ermittlung der Kräfte auf die Werkzeuge während des Fertigungsprozess
  • Berechnung des Grat- und des Faltbildes
  • Iterative Anpassung zur Optimierung der Werkzeuge
  • Abbildung der einzelnen Fertigungsprozessstufen
  • Berechnung der Wärmebehandlung

Berechnungsprogramme:

Wir setzen die folgenden Berechnungsprogramme ein: 

Gern beraten wir Sie zu Ihrer individuellen Fragestellung!

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